Archiv der Kategorie: Kolumne

Abgesoffen im Keller Hochwasser versus Bierkeller

Um eines vorweg zu nehmen: In diesen Tagen passierte Dramatisches in Deutschland. Menschen kamen ums Leben, Menschen haben ihre Existenz, ihr ganzes Hab und Gut verloren. Dieser Bericht handelt zwar mitten aus einem der aktuellen betroffenen Hochwassergebiete, aber mir, dem Autor dieses Artikels, Hopfenjünger Johannes ist „nur“ der Keller vollgelaufen. Das bedeutet zwar einerseits materiellen Schaden, aber eben kein existenzieller Verlust, den in diesen Zeiten sehr viele Menschen zu beklagen haben.
 
Der vollgelaufene Keller bedeutet aber eben auch: Mein Bierkeller mit all seinen über Jahre gesammelten Schätzen ist abgesoffen. Es war nicht die Mosel, die sich meine Cantillons, Westvleterens und alle anderen bierigen Vorräte mal von Nahem anschauen wollte. Es war die aus der Eifel kommende Kyll, ein sonst friedlicher Nebenfluss der Mosel, der über die Ufer trat und Trier-Ehrang wie eine Badewanne volllaufen ließ. Damit hatte niemand gerechnet.
 
 
Luftbild des Hochwassers in Trier-Ehrang – Quelle: unbekannt
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Mit Abstand der beste Biergenuss – Virtuelle Tastings Alternative Vertriebswege von Brauereien und Bierbars in Zeiten der Krise

Interesse an einem virtuellen Bier-Tasting mit Deinen Freunden, Deiner Familie oder Deiner Firma? Die Hopfenjünger helfen Dir gerne und gestalten ein individuelles Tasting ganz nach Deinen Vorstellungen! Schick uns einfach eine unverbindliche Mail an info@hopfenjuenger.de!

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. So und in abgewandelter Form sagt es der Volksmund, den es auch in Krisenzeiten, allen Widrigkeiten zum Trotz, oder gerade deswegen, weiterhin nach dem goldenen Gerstensaft dürstet. Die Betriebe stellen sich darauf ein, sind ihnen doch (über)lebenswichtige Umsätze weggebrochen, und verlegen die Absatzmärkte durch virtuelle Tastings kurzerhand in den digitalen Raum. Dabei spielt auch die Biercommunity selbst eine wichtige partizipierende Rolle.

Ankündigung des Digital Tasting von der Craftprotz Kreativbierbar – Bild: Craftprotz

Die derzeitige Situation im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich ist beispiellos in unserer Geschichte. Dies trifft natürlich auch die Brauereien des Landes. Vor allem Klein- und Kleinstbetriebe sind in ihrer Existenz stark bedroht. Neue Wege müssen daher eingeschlagen werden. Ein Instrument der Distribution ist dabei vor allem das Internet. Der Online-Handel war bereits vor dem Ausbruch der Corona-Krise ein Geschäft mit hohem Wachstumspotenzial und wurde bisweilen auch von Brauereien gerne genutzt. Doch derzeit scheint sich die gesamte Bierbranche ins Digitale verlagert zu haben.

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BYE BYE my love CREW REPUBLIC AB INBEV steigt bei Crew Republic ein

Was bedeutet das schon, wenn sich ein kleiner Craftie einen großen Partner besorgt? Dieser Tage wurde bekannt, dass AB INBEV bei Crew Republic einsteigt. AB InBev ist der größte Brauereikonzern der Welt. Rund 30% des weltweit verkauften Bieres stammt aus diesem Konzern. Budweiser, Corona, Stella Artois oder in Deutschland Beck´s, Diebels, Franziskaner und viele mehr gehören zu diesem Konzern. Und nun legen sich die Crew Republikaner mit denen ins Bett?

„Seit unseren Anfängen mit unseren ersten Hausbrauversuchen in meiner Münchner Wohnung im Jahr 2011, sind wir einen langen Weg gegangen. Mit AB InBev haben wir nun den richtigen Partner, um das Thema endlich großzumachen“, wird Mario Hanel in der oben verlinkten Meldung zitirt. Hanel und Schnigula, das sind Crew Republic. Beide sind Seiteneinsteiger, also keine Brauer, sie arbeiteten in der Unternehmensberatung, als sie die Liebe zum Bier, zu anderem Bier, gepackt hat. Die Jungs haben natürlich einiges riskiert. Sie kündigten ihre Jobs 2011 und haben sich „auf den Weg“ gemacht. Seit 2015 haben sie in Unterschleißheim eine eigene Brauerei. Das hat sicher Geld gekostet und muss alles bezahlt werden.

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