Archiv der Kategorie: Pils/Lager

Gänstaller Braumanufaktur im Test Kellerbiere: Gans oder gar nicht

Wir Hopfenjünger sind im Frankenfieber. Authentische untergärige Biere aus DER deutschen Bierregion sind einfach unschlagbar. Ob es nun die Lagerbiere von Zehendner aus Mönchsambach und Knoblach aus Schammelsdorf, oder das Spezial U und das Mahrs aU aus Bamberg sind. Unzählige Brauereien mit extrem starken Lagerbieren gibt es dort. Und nun hat auch unser hochverehrter Freund Andreas von der Gänstaller Braumanufaktur einen eigenen Online-Shop, den wir natürlich sofort nutzten. Vier verschiedene Biere gibt es dort zur Auswahl, alle in die Dose abgefüllt, oder praktisch für Feste: die 5-Liter-Partydose. Die drei Kellerbiere hier in der Einzelbetrachtung.

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Kurz angetrunken: Brauerei Lieberth – Helles Lager Weltklasse aus Oberfranken

Land: Deutschland
Bierstil: Helles
Alkoholgehalt: 5,0 %
Wissenswertes: ungefiltert & unpasteurisiert, nur 3 Monate MHD

Brauerei Lieberth Helles Lager - Foto: AF
Brauerei Lieberth Helles Lager – Foto: AF

Im Glas

Das helle Lager von der Brauerei Lieberth offenbart sich nach dem Einschenken mit einem gold-gelben Farbton und einer intensiven Trübung. Der Schaum ist stabil und recht langlebig. Seine Struktur ist eher fein- bis mischporig und weist eine relativ gute Kompaktheit auf. Nach dem Trinken bilden sich kaskadenförmig Brüsseler Spitzen am Glasrand.

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Kraft Bräu Caspar’s Pils Weltklasse aus Olewig

Nun bin ich wie so viele Deutsche – aber insbesondere als Eifler Ureinwohner – biermäßig vom Pils sozialisiert. Mittlerweile aber weiß ich, dass die Welt der Biere so viele tolle Stile bietet, nicht nur Pils. Trotzdem trinke ich es gerne und kann mich immer über einen guten Vertreter dieses Stils freuen.

Unsere verehrte Hausbrauerei Kraft Bräu zu Trier-Olewig hat jüngst mal wieder ein Pils gebraut. Neben ihrem Hellem, dem Dunklen und Weizen haben sie wechselnde, tolle Biere im Angebot, und nun auch wieder eines nach Pilsener Brauart – das Caspar’s Pils. Namenspatron ist der in Trier geborene, reformierte Theologe Caspar Olevian (Caspar aus Olewig), nach dem auch eine Straße in Olewig benannt ist. Ulkigerweise wohnen in dieser Caspar-Olevian-Straße Freunde von mir, wo wir nach den Bier-Tastings bei Kraft-Bräu immer Unterkunft finden (danke Antje und Ralf!). Neben dem perfekten Namen hat Kraft auch in ein neues Etikett investiert. Der altdeutsche Schriftzug und das Hauswappen wurden beibehalten, aber der biedere grüne Hintergrund wurde ausgetauscht. Insgesamt wirkt das Etikett ordentlich aufgepeppt und sehr edel. Vor dem ersten Schluck: perfekter Name, perfektes Design. Na dann prost!

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