Grevensteiner Landbier Biervielfalt?!

Nun, es gibt sie, die Menschen, die ihr Bier haben! Ich komme aus dem Landkreis Bitburg und mich umgeben sehr viele Menschen dieser Kategorie. All diese Menschen haben IHR Bier. Bei uns ist es ganz klar, was erwartet wird, wenn man ein Bier bestellt. Mir ging das auch so.

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal in Bayern war, war ich ganz überrascht, als man auf meine Bestellung „Ein Bier bitte!“ verdutzt antwortete: „Jo, Mai – welches denn?“ Bier halt. Okay, in Bayern bedeutete das: Helles, Dunkles, Weizen. Wenigstens ein wenig Auswahl – in der Eifel gibt’s neben dem Bit vom Fass in einer Kneipe noch Weizen aus der Flasche. Wenn der Wirt ein Rebell ist, gibt’s noch ein Kölsch.

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Mort Subite Gueuze Netter Versuch

Sauerbiere sind ja schon etwas faszinierendes. Gerade momentan haben die überwiegend aus Belgien bekannten Klassiker Geuze, Lambic und Co. Hochkonjunktur in der Craftbierszene und stoßen auf reges Interesse von allen Seiten. Dass dabei nicht jede Brauerei im Stande ist, ein anständiges saures Bier herzustellen, zeigt die Mort Subite Gueuze auf eindrucksvolle Weise.

Mort Subite GeuzeIm Glas sieht das Bier recht hübsch aus. Etwas nach Apfelsaft, angenehme Schaumkrone, perlig. Gut. Als die Nase ins Spiel kommt, machen sich erste Zweifel breit: Riecht irgendwie nach Cider, die häufig genutzten Umschreibungen bei Geuzen wie „muffig“/“Pferdestall“ oder „Heu“ treffen hier nur in marginalen Dosen zu. Aber was soll’s, solang es schmeckt, sollte es sekundär sein, ob der Bierstil gut getroffen ist. Außerdem duftet es angenehm erfrischend und nach Sommer, immerhin.

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