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The Beavertown Extravaganza 2017 Bierfestival der Superlative

Seit Monaten schon freuten wir uns auf diesen feststehenden Termin am 08. und 09. September in unserem Bierfestivalkalender. Endlich war es soweit: das wohl beste Brauerei Line-Up, das jemals einem Hopfenjünger sein Gebräu einschenken durfte, wartete nur darauf, unzählige Biere in unsere Verkostungsgläser fließen zu lassen. Das Who-is-Who der internationalen Craft-Beer Szene war auf Einladung der Beavertown Brewery in London zusammengekommen, um ein Bierfest der absoluten Extraklasse zu feiern: die Erstauflage der Beavertown Extravaganza.

Der Bus mit den Leuten, die das interessiert – Foto: AF

Sage und schreibe 72 (!) Brauereien präsentierten sich an zwei Tagen auf einer Fläche von fast 8.900 qm in einer ehemaligen Zeitungsfabrik den täglich erscheinenden 4.000 Besuchern. Dazu noch bestes Streetfood in absoluter Top-Qualität. Jeder Brauerei standen jeweils zwei Taps zur Verfügung. Somit wurden die Biere im rotierenden System ausgeschenkt. Daher bestand natürlich die Möglichkeit, dass man das ein oder andere der annähernd 500 Biere auch mal verpassen konnte. Vor allem an den Ständen, an denen sich permanent lange Schlangen bildeten. Dem gemeinen Engländer macht das nichts aus, er steht ja gerne an. Wir hatten uns jedoch gut vorbereitet, indem wir eine Bierliste mit den 150 interessantesten und daraus zusätzlich noch eine mit 40 vermeintlichen Top-Knallern zusammenstellten, die wir auch unbedingt abarbeiten wollten. Soviel sei verraten: wir haben fast alle Biere bekommen, die wir haben wollten.

Eine von drei Festivalhallen mit Brauereiständen im Back-to-Back – Foto: AF

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Kraftvolle Verzilsung und noch viel mehr Deutsche und internationale Spitzenbiere präsentieren sich beim 2. Trierer Bierfestival

2. Trierer Bier-Festival in Trier-Olewig im Blesius Garten bei Kraft-Bräu – ein Pflichttermin für die Hopfenjünger, und wenn ich Pflicht schreibe, dann meine ich: Vorfreude, Genuss und tolle Stimmung.
Fast 2.000 Besucher lockte das Festival an. Kraft-Bräu hat sich natürlich auch mit ihren monatlichen Verkostungen im Laufe der Zeit ein fachkundiges Publikum heran gezüchtet. An 14 Ständen, die meisten davon Brauereien aus Deutschland, konnte man ca. 140 verschiedene Biere verkosten. Sogar wir haben nicht alles geschafft, und im folgenden Text wird auch nur ein Teil der Spezialitäten erwähnt werden können.

Hopfenjünger auf dem Festival
Hopfenjünger auf dem Festival – Foto: Eliana Gramer

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Leuven Innovation Beerfestival Unterwegs in Belgien

Ein interessantes Bierfestival nur zwei Fahrtstunden von Trier entfernt? Mit Craftbier-Brauereien aus aller Welt? Klingt verlockend? Dachten wir uns auch! Und so ging es am 24. Mai nach Leuven, unweit der belgischen Hauptstadt Brüssel gelegen, zum Leuven Innovation Beerfestival. Die veranstaltende Brauerei Hof ten Dormaal lud für zwei Tage in eine alte Braustätte ein. 16 Brauereien folgten der Einladung und brachten insgesamt rund 75 Biere an den Start. Besuchertechnisch sah es sonntags sehr gut aus: Volle Halle, gute Stimmung. Wie sollte es auch anders sein bei so einer coolen Location und solchen Bieren? Genug Vorgeplänkel, es folgt ein etwas längerer Highlight-Überblick. Derer gab es nämlich einige.

Direkt der erste Stand, den wir ansteuern, entpuppt sich als Glücksgriff: Die uns unbekannten Italiener von Foglie d’Erba haben ein paar Hopfengranaten in die Halle geschmuggelt. Babél nennt sich deren Pale Ale, das IPA hört auf den vielversprechenden Namen Hopfelia. Ersteres besticht durch verlockende Mango im Aroma und eine tolle Trinkbarkeit, Hopfelia schlägt mit starken Zitrus- und Ananasnoten sowie einer ausgeprägten Bittere zu. So macht Hopfen Spaß, ein gelungener Start!

Die Kollegen von De Dochter van de Korenaar nebenan kontern und tischen direkt mal ein Imperial Stout mit 11% auf. Sans Pardon nennt es sich und könnte kaum treffender heißen. Riechen tut es nach alkoholischen Feigen und etwas Kakao, am Gaumen rund und sehr gut trinkbar. Chapeau! Weiter geht’s zu den Engländern von Siren Craft Brew, ein nicht gerade unbeschriebenes Blatt. Die wissen, was sie tun. So auch hier: Calypso Berliner Weisse riecht volle Pulle nach diesem krümeligen Zitronentee aus der Dose, im guten Sinne. Auf der Zunge recht sauer-prickelnd, sehr lecker.

Goose Island
Wäre am liebsten mit nach Chicago zurückgeflogen: Johannes mit Goose Islands Daryl Hoedtke. Foto: AF

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