Schlagwort-Archive: Brauereibesichtigung

Brasserie Cantillon Die ultimative Säurefizierung in Brüssel

Wenn der geneigte Bierfreund an Belgien denkt, dann natürlich auch unweigerlich an die berühmten Sauerbiere des Landes.  Die wohl besten Sauerbiere werden noch in der Region in und um Brüssel gebraut. Dabei steht die weltweit bekannte Brasserie Cantillon als Flaggschiff für diesen interessanten und durchaus abwechlungsreichen Bierstil. Für die Hopfenjünger war es an der Zeit, mal hinter die Kulissen dieser traditionell arbeitenden Brauerei zu schauen. Während unserer letzten Belgien-Exkursion war es dann soweit: Wir standen vor den heiligen Hallen des vor über 100 Jahren von Paul Cantillon in Anderlecht gegründeten Brauhauses. Die Außenfassade versprüht dabei einen leichten Hinterhof-Charme.

DSC_1378
Sind wir hier richtig? Marco und Johannes betreten gleich das Allerheiligste – Foto: AF

Brasserie Cantillon Die ultimative Säurefizierung in Brüssel weiterlesen

Biergarteneröffnung in Trier – Petrusbräu

Ein Tag im April – Wetter wie gemalt. Die Brauerei, die den Patron des Wetters als Namensgeber trägt, lädt am Tag des Bieres ein zur feierlichen Eröffnung ihres Biergartens bei – wie sollte es anders sein – bestem Wetter! Die Hopfenjünger erkennen ihre Bürgerpflicht – Tag des Bieres. 12 Uhr – wir sind dabei!

Man kennt das Lokal in Trier. Früher Mephisto, danach mal Delicia. Einige Steaks und Standardbiere sind hier schon vernichtet worden. Nun wartet der Laden als Brauereiausschank der nahgelegenen neuen, kleinen Trierer Brauerei Petrusbräu auf. Gutes Essen und dazu mal handwerklich hergestelltes Bier – schön, dass es so etwas gibt.

Also sitzen wir da in der Sonne und testen zu Beginn gleich mal das Pils des Hauses. Petrusbräu möchte „den Geschmack wieder nach Trier bringen“, verrät ihre Homepage, „Bier wie vor 30 Jahren“ mit „starkem Hopfenaroma“ brauen. Das Pils trinkt sich ganz gut an. Der Körper des Bieres präsentiert sich mit feiner Malzsüße. „Schön, dass das jemandem auffällt!“ wird uns dazu später Brauerei-Mitbegründer Christian Klahm sagen. Der Abgang ist schön pilsig-herb – so wie man sich ein Pils vorstellt. „Herbe gibt es nicht, es gibt Bittere!“ verbessert der Meister – um es ganz genau zu sagen: Diplom-Braumeister. Klahm arbeitet im Forschungsinstitut für Brauwesen in Berlin und braut seit 2014 mit seinen Mitstreitern das Petrusbier. Nun gut, das Pils ist pilsig bitter im Abgang. Ein schönes Bier.

Biergarteneröffnung in Trier – Petrusbräu weiterlesen