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INTERNORGA 2017 – Craft Beer Arena Welches Glaserl hätten S' denn gern?

Die alljährliche Leitmesse für die Gastronomie und Hotellerie sollte auch in 2017 wieder zigtausende Besucher in die Messehallen nach Hamburg locken. Erneut präsentierte sich die mittlerweile schon etablierte Craft Beer Arena auf der INTERNORGA unter dem Slogan: „Einzigartige Biere, einzigartig inszeniert.“ – noch größer, noch vielfältiger, noch trendiger. Doch konnte die Arena mit ihren nationalen und internationalen Ausstellern auch wirklich halten, was sie im Vorfeld versprach? Die bieraffinen Besucher und potenziellen Kunden waren mitunter auf einen Einblick in kommende Trends der Branche und deren Marktpotenzial gespannt. Wir ebenfalls. Eine Bestandsaufnahme.

Für die etwa 96.000 Fachbesucher aus aller Welt bot die INTERNORGA auch in diesem Jahr wieder eine Plattform für Innovationen und Newcomer aus der Gastro- und Hotelbranche mit ihren rund 1.300 Ausstellern. Dabei lag natürlich unser Hauptaugenmerk auf der Craft Beer Arena, für die 36 Aussteller angekündigt wurden. Soviel sei vorweg genommen: einige Brauereien waren nicht mit eigener Vertretung vor Ort, sondern wurden durch den jeweils zuständigen Deutschland-Vertrieb repräsentiert. Dennoch gab es hier einiges zu entdecken – außer der hohen Anzahl von Bieren an den einzelnen Ständen zudem noch ein Rahmenprogramm in Form von speziellen Bier-Verköstigungen, Workshops und Podiumsdiskussionen.

Aussteller und Gäste in der Craft Beer Arena – Foto: AF

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Leuven Innovation Beerfestival Unterwegs in Belgien

Ein interessantes Bierfestival nur zwei Fahrtstunden von Trier entfernt? Mit Craftbier-Brauereien aus aller Welt? Klingt verlockend? Dachten wir uns auch! Und so ging es am 24. Mai nach Leuven, unweit der belgischen Hauptstadt Brüssel gelegen, zum Leuven Innovation Beerfestival. Die veranstaltende Brauerei Hof ten Dormaal lud für zwei Tage in eine alte Braustätte ein. 16 Brauereien folgten der Einladung und brachten insgesamt rund 75 Biere an den Start. Besuchertechnisch sah es sonntags sehr gut aus: Volle Halle, gute Stimmung. Wie sollte es auch anders sein bei so einer coolen Location und solchen Bieren? Genug Vorgeplänkel, es folgt ein etwas längerer Highlight-Überblick. Derer gab es nämlich einige.

Direkt der erste Stand, den wir ansteuern, entpuppt sich als Glücksgriff: Die uns unbekannten Italiener von Foglie d’Erba haben ein paar Hopfengranaten in die Halle geschmuggelt. Babél nennt sich deren Pale Ale, das IPA hört auf den vielversprechenden Namen Hopfelia. Ersteres besticht durch verlockende Mango im Aroma und eine tolle Trinkbarkeit, Hopfelia schlägt mit starken Zitrus- und Ananasnoten sowie einer ausgeprägten Bittere zu. So macht Hopfen Spaß, ein gelungener Start!

Die Kollegen von De Dochter van de Korenaar nebenan kontern und tischen direkt mal ein Imperial Stout mit 11% auf. Sans Pardon nennt es sich und könnte kaum treffender heißen. Riechen tut es nach alkoholischen Feigen und etwas Kakao, am Gaumen rund und sehr gut trinkbar. Chapeau! Weiter geht’s zu den Engländern von Siren Craft Brew, ein nicht gerade unbeschriebenes Blatt. Die wissen, was sie tun. So auch hier: Calypso Berliner Weisse riecht volle Pulle nach diesem krümeligen Zitronentee aus der Dose, im guten Sinne. Auf der Zunge recht sauer-prickelnd, sehr lecker.

Goose Island
Wäre am liebsten mit nach Chicago zurückgeflogen: Johannes mit Goose Islands Daryl Hoedtke. Foto: AF

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