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Leuven Innovation Beerfestival Unterwegs in Belgien

Ein interessantes Bierfestival nur zwei Fahrtstunden von Trier entfernt? Mit Craftbier-Brauereien aus aller Welt? Klingt verlockend? Dachten wir uns auch! Und so ging es am 24. Mai nach Leuven, unweit der belgischen Hauptstadt Brüssel gelegen, zum Leuven Innovation Beerfestival. Die veranstaltende Brauerei Hof ten Dormaal lud für zwei Tage in eine alte Braustätte ein. 16 Brauereien folgten der Einladung und brachten insgesamt rund 75 Biere an den Start. Besuchertechnisch sah es sonntags sehr gut aus: Volle Halle, gute Stimmung. Wie sollte es auch anders sein bei so einer coolen Location und solchen Bieren? Genug Vorgeplänkel, es folgt ein etwas längerer Highlight-Überblick. Derer gab es nämlich einige.

Direkt der erste Stand, den wir ansteuern, entpuppt sich als Glücksgriff: Die uns unbekannten Italiener von Foglie d’Erba haben ein paar Hopfengranaten in die Halle geschmuggelt. Babél nennt sich deren Pale Ale, das IPA hört auf den vielversprechenden Namen Hopfelia. Ersteres besticht durch verlockende Mango im Aroma und eine tolle Trinkbarkeit, Hopfelia schlägt mit starken Zitrus- und Ananasnoten sowie einer ausgeprägten Bittere zu. So macht Hopfen Spaß, ein gelungener Start!

Die Kollegen von De Dochter van de Korenaar nebenan kontern und tischen direkt mal ein Imperial Stout mit 11% auf. Sans Pardon nennt es sich und könnte kaum treffender heißen. Riechen tut es nach alkoholischen Feigen und etwas Kakao, am Gaumen rund und sehr gut trinkbar. Chapeau! Weiter geht’s zu den Engländern von Siren Craft Brew, ein nicht gerade unbeschriebenes Blatt. Die wissen, was sie tun. So auch hier: Calypso Berliner Weisse riecht volle Pulle nach diesem krümeligen Zitronentee aus der Dose, im guten Sinne. Auf der Zunge recht sauer-prickelnd, sehr lecker.

Goose Island
Wäre am liebsten mit nach Chicago zurückgeflogen: Johannes mit Goose Islands Daryl Hoedtke. Foto: AF

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