Schlagwort-Archive: Pale Ale

Die Braubox – Der Test Bier selbst brauen mit kleinem Budget

In den letzten Jahren hatte ich oftmals das große Vergnügen, in die Welt der Craftbiere einzutauchen. Dabei bestand mein „bieriger Input“ nicht nur aus generiertem Wissen aus Fachartikeln oder dem Verköstigen diverser Flaschen sowie dem Leeren unzähliger Gläser mit goldgelbem Inhalt. Vielmehr war es mir vergönnt, neben meinem Studium regelmäßig bei einer Hausbrauerei in Trier zu arbeiten. Da ich aber leider nicht in den Brauprozess mit eingebunden war, jedoch mein Interesse am Bierbrauen im Laufe der Zeit fast bis ins Unermessliche stieg, gelangte ich irgendwann an den Punkt, bei dem der Traum, einmal selbst am Sudkessel zu stehen, in die Realität umgesetzt werden wollte.

Nun begann sie, die Suche nach einem geeigneten Brauset. Aber was musste da der kleine angehende Braumeister in mir plötzlich feststellen: Wer was ordentliches an Equipment haben will, muss schon ziemlich tief in die Tasche greifen. Na gut, wie sieht’s denn da mit den günstigeren Varianten aus? Und nun steht man vor der Qual der Wahl: kauft man sich was für Einsteiger oder dann doch lieber ein erweitertes Set? Das Problem war in meinem Falle ganz konkret, dass die Brausets zumeist auf 20 Liter oder mehr ausgelegt sind. Das war zum damaligen Zeitpunkt aber leider nichts für meine bescheidene Studentenbude. Ich hatte die Hoffnung auf eine adäquate Lösung schon fast aufgegeben, als plötzlich die Braubox von den „Besserbrauern“ aus Hamburg meinen Weg kreuzte.

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Foto: AF

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Sexy Nylons Heißer Hase - Sud 2

Der zweite Sud ist gebraut. Alex von Kraft-Bräu hat ihn mitgenommen und das junge Bier reift in zwei Fässern professionell vor sich hin. Da es eben zwei Fässer sind, ist es auch möglich, zwei verschiedene Varianten einzustopfen. Eins ist klar, eine Variante soll ein Citra-Single-Hop werden, quasi als Referenz zum Premieren-Hasen. Es blieb die Frage offen, wie das zweite Fass gestopft werden sollte. Nach meinem Berlin-Besuch war die Frage beantwortet. Heidenpeters Pale Ale ist einfach eine Offenbarung deutscher Pale-Ale-Braukunst.

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Foto: JM

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Ich bin ein Bierliner Johannes' Kurzausflug in die deutsche Hauptstadt

Im Urlaub führt mich mein Weg nach Berlin. Natürlich halte ich Ausschau nach craftigem Bier, immerhin ist das Thema gerade in den Metropolen Deutschlands präsenter als sonst nirgendwo. Ziel 1 Kreuzberg: Heidenpeters. Der Ruf seines Pale Ales eilt voraus und ja: Ich lege die Ohren an. 700 km entfernt von daheim und doch zu Hause. Mango, Maracuja, Pfirsisch – exakt das ist meine favorisierte Aromenrichtung bei Pale Ales oder IPAs – Volltreffer. Mit einer für ein Pale relativ hoher Stammwürze und einer gut eingebetteten Bittere habe ich hier eine absolute Einstiegsdroge im Glas: Nein, ein besseres Pale Ale kam mir noch nicht unter. Ich schwöre: Jeder, der Bier mag, wird das Heidenpeters Pale Ale lieben. Frisch vom Fass, unpasteurisiert natürlich – hier will ich wohnen!

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