Über uns

Marco

Marco Seiwert

Anfang 2014, also knapp ein Jahr vor Inkraftreten dieses kleinen Blogs, wurde mein Interesse für Craftbiere entfacht. Auf einem Biertasting im Trierer Blesius Garten mit dem verheißungsvollen Thema „Amerikanische Craftbiere“ kam ich zum ersten Mal bewusst in Kontakt mit Pale Ales, IPAs, Barley Wines und Co. Die unterschiedlichen Geschmäcker hielt ich für so faszinierend, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis die erste Bestellung im Internet folgen sollte und gemeinsam mit Kumpels eingetaucht wurde in die bunte Welt von Hopfen und Malz. Hunderte verschiedene Biere sind seitdem meine Kehle heruntergeflossen, das Interesse für Neues ist nach wie vor ungebrochen. Insbesondere dunkle, mächtige Vertreter haben es mir angetan. Über ein frisches, brutal gehopfes IPA kann ich aber ebenso Lobeshymnen verfassen wie über ein spontanvergorenes Sauerbier oder ein klassisches Weizen. Ich bin niemand, der gegen die „Großen“ ist, nur weil sie groß sind. Welche Brauerei das Bier macht, ist für mich oftmals sekundär: Was zählt ist der Geschmack und den können kleine Garagenbrauer ebenso erzielen wie große, bekannte Brauereien –  natürlich gibt es immer Ausnahmen und Spezialfälle. Für mich stellt Bier in seiner Gesamtheit ein Genussmittel dar, das gesellschaftlich eine tiefere Auseinandersetzung verdient, als dies bisher der Fall ist. Vielleicht kann dieser Blog ja dazu beitragen. Prost!

Diese Biere sollte jeder Craftbier-Interessierte einmal probiert haben: Trappistes Rochefort 10, Firestone Walker Parabola, Cantillon Fou‘ Foune

 

Johannes

Johannes schmeckt´s

Ende 2013 sah ich eine Fernseh-Dokumentation über Bier. Ich komme aus dem Kreis Bitburg und kann nicht verhehlen, einen gewissen Lokalpatriotismus mit unserem Bitburger Premium Pils verspürt zu haben. Doch dieser Bericht öffnete mir die Augen, dass manche große Brauereien eben ein Massenprodukt nach industriellen, zum Teil fragwürdigen Methoden produzieren. Interessant fand ich allerdings schon immer, dass es in Deutschland eine gewisse Vielfalt an Bieren gibt und egal, wo man in der Republik unterwegs ist, es gibt immer lokale Biere, die ich schon immer gern probiert habe. Nun aber nahm ich mir vor, andere, womöglich bessere oder interessantere Biere zu probieren, und dabei hatte ich zu diesem Zeitpunkt von der Craftbierszene noch nichts gehört.

Und dann kam im April 2014 der Tag, eine Bierverkostung im Blesius Garten zu Trier, da roch ich zum ersten mal den Aromahopfen eines IPAs und trank dieses komplett andere Bier – der Gedanke „ich hatte ja keine Ahnung, wie Bier schmecken kann!“ schoss mir in den Kopf. Eine Leidenschaft, ein neues Hobby war geboren. Etliche Bestellungen im Internet später, stets ein gut gefüllter Kühlschrank mit allerhand bunten Flaschen, ist es mir jedes Mal eine Freude, wenn ich jemanden mit dem Geschmack eines guten handwerklich hergestellten Bieres zeigen kann, dass Bier ein spannendes, unterschätztes Thema ist, und es eben mehr gibt als Helles, Dunkles, Weizen.

Diese Biere sollte jeder Craftbier-Interessierte einmal probiert haben: Von Freude Boulevard, Hans Müller Bayrisch Nizza

 

Alexander (Figo)

Biersommelier Doemens
Bierbotschafter IHK

Im Frühjahr 2012 kam ich ganz unverhofft und eher durch Zufall zur Thematik der handgebrauten Biere von kleinen Brauereien und den Craftbieren. Auf der Suche nach einem Nebenjob während dem Studium heuerte ich im Blesius Garten in Trier an und wurde plötzlich mit einer mir bis dahin unbekannten Vielfalt des Gerstensaftes konfrontiert. Dass diese existierte, war mir wohl bewusst, allerdings hatte ich noch nie willentlich danach Ausschau gehalten. Da ich in überwiegend von Massenbieren geprägten Regionen Deutschlands gelebt habe, waren meine kulinarischen Erfahrungen, was dieses Getränk betraf, doch relativ überschaubar. Dass Wein oder Whisky facetten- und erlebnisreiche Genussgetränke sind, war mir aufgrund meiner beruflichen Vorkenntnisse geläufig, bei Bier war mir das Spektrum der Genussvielfalt gänzlich neu. Allein die Saisonalität verschiedener Bierstile weckte bereits meine Faszination für das Thema.

Doch schließlich kam es zu jenem schicksalhaften Tag, der getrost mit den Worten „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ beschrieben werden kann – Ich trank zum ersten mal ein India Pale Ale! Es war, als würde sich mir eine bis dahin verschlossene Türe öffnen. Mittlerweile habe ich schon an unzähligen Bierreisen, Bierfestivals und Biertastings teilgenommen. Als ernannter Figograf halte ich diese Ausflüge in die Welt der Biere auch gerne mal in bildlicher Form fest.
Weiterhin habe ich meine Studienabschlussarbeit über den regionalen Biertourismus verfasst und konnte somit die wissenschaftlich zu erbringende Pflicht mit der persönlichen Leidenschaft verbinden. Dies krönte ich dann schließlich noch im Jahre 2018 mit den Prüfungen zum IHK-zertifizierten Bierbotschafter und zum Diplom Biersommelier bei der Doemens Academy.

Diese Biere sollte jeder Craftbier-Interessierte einmal probiert haben: Mahrs Bräu „a U“, The Alchemist Focal Banger, 3 Fonteinen Hommage

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